Memoriam

Janka, schwarzer Labrador Retriever, Hündin – ohne Papiere

 

12.12.2004 – 24.04.2017

Janka, das bin ich … eine schwarze Labradorhündin und lebe seit 2005 bei meiner Familie. Im Alter von 12 Wochen hat mich meine Familie aus Hamm-Beckum von einem Züchter, ohne Papiere, aus einer Notfallabgabe abgeholt. Die Herzen meiner Familie habe ich im Sturm erobert! Liebevoll werde ich auch Micky, Mickey Maus, Püppchen und „mein – unser MÄDCHEN“ genannt. Ich bin ein richtiger „Begleithund“ – stets an der Seite meines Frauchens oder Herrchens und die treue Seele der Familie. Von Anfang an war ich sehr gelehrig und folgsam. Meine anfängliche Ängstlichkeit und Schüchternheit habe ich durch die tolle Prägung meiner Familie schnell ablegen können und bin zu einer eher dominanten und selbstbewussten Labradorhündin heran gewachsen. Mit meiner anhänglichen und lieben Art begleite ich nun schon über elf Jahre meine Familie und hätte mir kein schöneres Leben wünschen können. Ich bin ein ganz toller Familienhund!!! Der beste Kamerad, den man sich vorstellen kann, sagt meine Mama immer – sie verstehe ich auch ohne Worte!

Sechs Jahre war ich Einzelhund bis dann 2011 mein seitdem bester Freund bei uns einzog – der Flatrüde Connor, der anfänglich ganz schön frech und nervig war, aber durch meine souveräne Art hat er schnell gelernt, wie und was er mit mir machen kann und wir sind zu einem richtigen „Dreamteam“ zusammen gewachsen. Man könnte sagen, ich habe Connor adoptiert, denn heute kommt es mir immer noch vor als wäre ich seine Zieh-Mama… er legt sich immer zu mir ins Körbchen und ist ganz zärtlich zu mir. Auch ist er der einzige mit dem ich heute noch sehr gerne Spiele und dann sogar meine altersbedingten Wehwehchen vergesse und wie ein Junghund mit ihm herumspringe.

Connor ist ja richtig trainiert worden und ich war oft dabei und durfte zusehen… Was man doch alles dabei lernen kann. Meine Familie war richtig erstaunt! Ich habe gelernt zu apportieren und beim Wildtraining konnte ich meine fantastischen und präzisen Anlagen zeigen. Wie am Schnürchen bin ich eine Schleppe gelaufen, konnte hervorragend Markieren und in der Suche habe ich eine sehr gute Nase und Bring-Wille gezeigt.

Jetzt mache ich allerdings altersbedingt nicht mehr so viel und bin einfach glücklich, wenn ich überall mit dabei sein darf und gemeinsam mit meinem Rudel schöne Dinge erleben kann. Meine Knochen wollen einfach nicht mehr so und ich schlafe doch schon recht viel, aber das darf man auch im Seniorenalter und ich habe es mir wohl verdient. Ich brauche jetzt einfach mehr Ruhe und meine Familie sorgt auch immer dafür, dass ich sie habe.

Hoffentlich bleibe ich noch ganz lange so gesund und munter (bis auf altersbedingte Beschwerden) und darf meinen Lebensabend in meinem Rudel und mit meiner Familie zusammen verleben und genießen.

In diesem Sinne, liebe Grüße an alle, die mich kennen und mögen

Eure Janka

 

Zsazsa vom Jäger aus Kurpfalz

„Zsazsa vom Jäger aus Kurpfalz“ – Cockerspaniel Blauschimmel, Hündin

01.05.1990 – 24.04.2005

Zsazsa war mein erster eigener Hund. Im Sommer 1990 ist sie endlich nach langem Betteln und Hin und Her mit meiner Familie bei uns eingezogen. Ich war überglücklich über dieses kleine „Würmchen“, was am Anfang noch in meine zwei Hände gepasst hat. Sie war mein „Ein und Alles“ – halt meine „Püppi“ – eine  sehr treue liebevolle und geduldige Wegbegleiterin über fast fünfzehn Jahre lang. Auch wenn sie manchmal stur wie ein Esel sein konnte und es mit dem „Grundgehorsam“ nicht immer so perfekt geklappt hat, konnte man ihr nie böse sein. Sie hat meine Tochter Alina vom ersten Tag ihrer Geburt an beschütz  und über alles geliebt und war später ihre beste Spielgefährtin – Alina`s erstes gesprochenes Wort war auch nicht Papa oder Mama, sondern „Zsazsi“.

Leider ist Zsazsa später blind und taub geworden und das Leben war ab dann nur noch eine Qual für sie.
Wir alle mussten uns schweren Herzens im April 2005 von ihr trennen. Sie lebt in Gedanken und unseren Herzen immer weiter bei uns.