Interner Workingtest „Boogie auf der Teufelskiste“ DRC Bezirksgruppe Köln/Bonn am 11.04.2026
Im Rahmen des internen Workingtests „Boogie auf der Teufelskiste“ wurden heute mehrere praxisnahe und abwechslungsreiche Retrieveraufgaben auf A – Niveau gearbeitet, die sowohl Naseneinsatz, Markiervermögen, Wasserfreude, Gehorsam als auch Standruhe in unterschiedlich anspruchsvollen Geländesituationen überprüften.
Aufgabe A – Freie Verlorensuche
Der Hund sollte nach Freigabe durch den Richter nacheinander zwei Dummies aus einem Suchengebiet apportieren. Für das erste Dummy erfolgte die Freigabe durch den Richter, für das zweite Dummy war keine erneute Freigabe erforderlich, sodass der Hundeführer den Hund im eigenen Tempo erneut schicken konnte. Das Suchengebiet war zwar überschaubar, stellte jedoch durch dichten Bewuchs und unebenen Untergrund erhöhte Anforderungen an den Naseneinsatz und die selbstständige Suche der Hunde.
Aufgabe B – Markierung mit Schuss über Wasser
Der Hund saß abgeleint neben dem Hundeführer oberhalb eines kleinen Bächleins. Nach Schussabgabe wurde ein Dummy in eine Senke jenseits des Wassers geworfen. Auf der gegenüberliegenden Seite lag ein waagerechter Stamm, hinter dem das Dummy für den Hund nicht sichtig niederfiel. Nach Freigabe durch den Richter drehte sich das Team um 90 Grad nach rechts und ging ein Stück frei bei Fuß geradeaus. An einer festgelegten Markierung, hier einem Hochsitz, wurde gewendet und der Hund aus dieser neuen Position zum Apport geschickt.
Aufgabe C – Markierung mit Schuss im Wald
Der Hund saß abgeleint links neben dem Hundeführer. Nach Schussabgabe fiel eine Markierung von rechts in Richtung Team. Nach Freigabe durch den Richter durfte der Hund die Markierung unmittelbar arbeiten und apportieren.
Aufgabe D – Appell
Hund und Hundeführer gingen links neben dem Richter frei bei Fuß. Nach einem Stopp des Richters fiel auf Schuss ein Dummy von rechts. Das Team ging zunächst weiter, ehe auf ein weiteres Zeichen des Richters ein zweiter Schuss fiel. Erst nach anschließender Freigabe durfte der Hund zum Apport geschickt werden. Diese Aufgabe stellte insbesondere Anforderungen an Fußarbeit, Standruhe und Gehorsam unter erhöhter Ablenkung.
Aufgabe E – Markierung mit Schuss ins Wasser
Der Hund war beim Schuss abgeleint und wurde nach Freigabe durch den Richter auf eine Wassermarkierung geschickt. Geprüft wurden hierbei insbesondere Ruhe am Platz, sicheres Merken sowie die Bereitschaft, konsequent ins Wasser zu gehen und zügig zu apportieren.
Aufgabe F – Steadyness- und Gehorsamsaufgabe
Die Aufgabe wurde parallel zu einer Wasserlinie gearbeitet. Der Hundeführer erhielt vom Richter ein Dummy und ging geradeaus über eine längere Strecke bis zu einem gesteckten Pin, wobei sich etwa mittig eine kleine Fahne befand. Der Hund blieb währenddessen sitzen. Am Pin wurde das Dummy ausgelegt, der Hundeführer ging bis zur Mitte zurück, rief den Hund ab und kehrte mit ihm bei Fuß zum Ausgangspunkt zurück. Von dort wurde der Hund zum Apport des ausgelegten Dummys geschickt.�Im zweiten Teil ging das Team gemeinsam bis zum mittleren Punkt. Dort blieb der Hund sitzen, während der Hundeführer allein weiter bis zum Pin ging und erneut ein Dummy auslegte. Anschließend kehrte er zum Hund zurück, beide drehten sich um 180 Grad, der Hund blieb sitzen, und der Hundeführer ging allein zum Ausgangspunkt zurück. Von dort wurde der Hund abgerufen und anschließend auf das Dummy geschickt. Diese Aufgabe verlangte ein hohes Maß an Gehorsam, Standruhe, Einweisen auf Distanz sowie vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer.
Insgesamt bot der Workingtest abwechslungsreiche, anspruchsvoll aufgebaute Aufgaben, die jagdnahe Situationen simulierten und den Hunden wie auch den Hundeführern konzentriertes, sauberes und teamorientiertes Arbeiten abverlangten und gleichzeitig bei schönem Wetter, guter in schönem Gelände und hervorragender Organisation einfach Spass gemacht haben.